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Gläserner Schmuck in Rosenbeeten

Rosenkugeln sind seit langer Zeit ein farbenfroher Schmuck in den Gärten. Im Altertum schmückten wohlhabende Römer die Gärten ihrer Villen mit kostbaren, mundgeblasenen Glaskugeln. Die ersten verspiegelten Rosenkugeln schufen Glasbläser aus Venedig im 14.Jahrhundert. Damals nannte man sie Glückskugeln, ihre Verspiegelung sollte vor dem "bösen Blick" schützen. Der Priester Antoni Neri nannte sie in seinem 1612 erschienen Buch "L’Arte Vetraria" (Die Glaskunst) einfach Lichtkugeln. Erst im Biedermeier werden sie erstmals Rosenkugel genannt. Zu dieser Zeit kam das Rosenzüchten in Mode und die Gartenkugeln wurden zwischen den Blumen in den Beeten aufgestellt. Gefüllt mit Stroh oder Holzwolle, boten sie Unterschlupf für nützliche Insekten, um Läuse von den Rosen zu vertreiben.

Rosenkugeln sind hauptsächlich in Süddeutschland, der angrenzenden Schweiz und Österreich verbreitet. Bekannt sind sie dort auch als Falkenauge oder Habichtskugel. Im Garten aufgestellt, sollen sie das Federvieh mit ihren Lichtreflexionen vor Raubvögeln schützen. Mit langen, bunten Bändern umwunden, dienen die Rosenkugeln als Vogelscheuchen. Auch sollen sie Licht in die dunklen Stellen des Gartens bringen und so böse Geister vertreiben. Im alpenländischen Raum dienten Rosenkugeln in der Karwoche als Grabschmuck und als Auferstehungslichter in der Osterzeit. Der bayerische König Ludwig II. ließ Rosenkugeln am Weg zum seinem Gartenpavillon von Schloß Berg auf Holzstangen stecken. Er nannte sie seine "Traumkugeln".

Bis heute sind Rosenkugeln mit ihrer Bedeutung und Farbenpracht für viele Menschen lebendig geblieben. Den Farben der Kugeln werden, ähnlich wie bei Edelsteinen, besondere Kräfte zugeschrieben. Rubinrot bewahrt die Liebe, Achatgrün bringt eine reiche Ernte und Topasblau hält Unbill und Krieg fern. Mit Blumen und Bändern geschmückt, werden Rosenkugeln zu einem kostbarem und viel bewundertem Geschenk bei Geburtstagsfeiern und Hochzeiten. Man sieht sie auf Holzstäben gesteckt in den Gärten der Vorstädte, auf Terrassen, in Wintergärten und auf den Balkonen der Stadthäuser. Rosenkugeln können auch zur Dekoration von Innenräumen auf Fensterbänken, Schränken oder liebevoll arrangiert in Schalen ihre Pracht entfalten. Neben den klassischen Kugelformen gibt es Rosenkugeln als Zapfen, Obelisken und in mehreren Zwiebelformen.

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In Hildes Garten haben wir eine interessante Collection von schönen und seltenen Rosenkugeln zusammengestellt. Diese bringen farbenprächtige Lichteffekte in die Blumenbeete Ihres Gartens.

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