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Lavendel
Der Lavendel stammt ursprünglich aus de Küstenbereichen des Mittelmeergebietes, hauptsächlich in Griechenland und Dalmatien, sowie in der Toskana Italiens. Heutzutage ist Lavendel als die charakterische Pflanze der Hoch-Provence bekannt, wo er auf riesigen Felder angepflanzt wird. Benedektiner-Mönche brachten ihn nach Nordeuropa.
Der Lavendel ist ein Halbstrauch, der bis zu 1m hoch werden kann. Er wächst auf Höhen bis zu 1800m über NN. Die verholzten und stark verzweigten Äste haben schmale, längliche Blätter, die stark behart sind.. an besonderen, langwüchsigen Stengeln bilden sich in der Zeit von Juni bis September die dicht zusammenstehenden Blüten. Lavendel ist in zahlreichen Sorten erhältlich, darunter auch eine mit weißen Blüten.
Aus den Blüten wird das Lavendelöl gewonnen, welches eine beruhigende und krampflösende Wirkung besitzt. Getrocknete Blüten werden gern für Kräuterkissen oder Trockenblumenstruße genommen. Wenuiger bekannt ist das Lavendel auch als Küchenkraut Verwendung finden kann. Die jungen Blattspitzen und weiche Triebe werden zur Würzung von Fleischgerichten wie Lamm, Geflügel sowie Fisch und in kleinen Mengen in Salaten verwendet. Suppen und Eintöpfe können ebenfalls mit Lavendel verfeinert werden.
Lavendel kann ab März vorkultiviert werden und ab Ende Mai auch in den Garten gepflanzt werden. Er liebt kalkhaltige, trockene Böden an einem sonnigen Standort. Zur Vermehrung können größere Pflanzen geteilt werden oder man vermehrt mit Stecklingen. Im rauheren Klima und bei strengen Frösten ist ein Winterschutz notwendig. Im beginnenden Frühjahr werden die im Winter abgestorbenen Zweige abgeschnitten. Im naturnahen Garten oder in Kübeln auf Balkon und Terasse ist der stark duftende Lavendel eine Augenweide und wird gerne von Insekten aufgesucht.
Majoran
Der Majoran, auch Wurstkraut genannt, braucht einen gut gedüngten und bearbeiteten Gartenboden. Er erreicht Wuchshöhen von bis zu 50cm. Es gibt zwei Sorten: den Sommermajoran, der aus Samen gezogen wird, und den Wintermajoran, der eine staudenartige, bei uns winterharte Pflanze ist. Würziger ist die einjährige Sorte. Beide lieben warme, sonnige Standorte. Die Aussaat geschieht im März ins gedüngte Beet. Die Sämlinge werrden ab Mitte Mai mit etwa 15 - 20cm Abstand ausgepflanzt. Der Schnitt des Krautes geschieht zwei- bis dreimal, zuerst kurz vor der Blüte, dann wenn die Triebe wieder herangewachsen sind. Zuletzt werden die Pflanzen ausgerauft. Blütezeit ist von Juni bis in den September. Die gebündelten Stengel werden schattig, aber luftig zum Trocknen aufgehängt. Das getrocknete Kraut wird meistens abgerieben verkauft. Verwendet wird es bei der Herstellung von Wurst und Leberknödel. In der Küche verwendet man Majoran zum Würzen von Soßen, Pizza und Kartoffelsuppe, Kalb- und Gänsefleisch. Bekannt ist, das der Majoran schon seit der Bronzezeit verwendet wird.
Pimpinelle
Die Pimpinelle, Bibernelle oder Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor), auch Steinpetersilie, Becherblume, Drachenblut genannt, ist ein wildwachsendes Kraut, dass in ganz Süd- und Mitteleuropa verbreitet ist. Typisch sind die kleinen gezahnten Blättchen der mehrjährigen Pflanze. Die Pimpinelle wächst gerne an trockenen Wegrändern und kalkhaltigen, humos-lehmigen Böden. Die Aussaat im Garten erfolgt im Frühjahr und auch noch im Spätsommer. Aufgrund des niedrigen Wuchses eignet sich der Kleine Wiesenknopf gut für Wegränder und als Einfassung von Gemüsebeeten. In der Blütezeit, die von Mai bis in den August reicht, erheben sich die kleinen, kugelförmigen Blütenstände bis in Höhen von 30 bis 50cm. Verwendet werden die jungen, wohlriechenden Blättchen und auch die Blütenknospen zum Blattsalat und für Soßen. Die Pimpinelle ist auch Bestandteil der berühmten Frankfurter Soße.
Rosmarin
Der Rosmarin mit seinen zahlreichen Formen hat stark duftende immergrüne Blätter, die auch als Gewürz verwendet werden. Um diesen Duft das ganze Jahr hindurch genießen zu können, zieht man Rosmarin am besten nahe an einer Bank unter einem Fenster oder in einem Pflanzgefäß bei der Küchentür, stets griffbereit für die Köchin oder den Koch.









