Über uns

Wie Hildes Garten entstand

In kleinen Gärten ist manches anders. Für das Unkrautzupfen braucht man nicht viel Zeit und das Rasenmähen ist unnötig, weil kein Rasen vorhanden ist. Der Weg zum Komposthaufen benötigt auch keinen Halbtagesmarsch durch die Prärie. Weil die Beete klein sind, lassen sich im Frühjahr die Gemüsesamen schneller aussäen und im Herbst die reifen Früchte in den Beeten schneller abernten.

Anders an kleinen Gärten ist auch, dass die kahle Fläche des abgeernteten Gemüsebeetes riesengroß aussieht. Eine schöne Gartendeko kann die die Lücken füllen. Legt man zum Beispiel ein paar Keramikkugeln auf das blanke Beet, wird die kahle Stelle fast schon unauffällig und dekorativ. Im Frühjahr, wenn es noch dauert, bis die Stauden eine schöne Wuchshöhe haben, kann eine Tierfigur aus Edelrost, ein paar Beetstecker oder eine Keramikfigur ein perfekter Lückenfüller und attraktiver Blickpunkt sein.

Genau so einen Garten haben wir und sind losgezogen in den nächsten Baumarkt und auch den übernächsten, in eine Gärtnerei und den Gartengroßhandel. Immer aber auf der Suche nach ein paar schönen Garten-Dekorationen. Sehr befriedigend war unsere Ausbeute jedoch nicht. So entstand dann die Idee zu einem speziellen Online-Shop für Gartendeko. Natürlich sind die in Hildes Garten angebotenen Produkte auch für große Gärten geeignet, sowie Balkon und Terrasse. Viele der Artikel können auch im Haus zur Dekoration aufgestellt werden. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Blättern in unserem Online Katalog.

Klaus Lemper
Schmitten im Taunus


Bilder aus Hildes Garten

Über den Garten

Der Garten liegt im Taunus nördlich von Frankfurt am Main auf etwa 550m Höhe. Er ist nicht groß, etwa 60qm und gehört zu einem hundertjährigem, verputztem Fachwerkhaus. Die Mittelgebirgslage sorgt für lange Winter. Schnee kann schon mal drei Monate lang liegen, meistens sind es vier bis sechs Wochen. Ist der Schnee hoch genug, schützt er kälteempfindliche Pflanzen wie den Lavendel. Oft muß aber im Frühjahr Nachschub aus der Gärtnerei besorgt werden. Durch die Höhe bedingt ist es im Jahresschnitt 3°C kühler als im nur 25km entfernten Frankfurt. Die Vegetationszeit ist kurz, Kürbis lässt sich nur etwa jedes dritte Jahr ernten, der Tomatenanbau lohnt sich fast gar nicht. Hingegen wächst Wurzelgemüse wie Karotten und Rote Beete gut. Auch Zwiebeln kommen prima mit dem rauhen Klima zurecht. Wegen der kleinen, nutzbaren Anbaufläche, ein Teil ist Natursteingarten, ein schattiger Teil ist der "asiatische Garten", hat sich vor allem der Anbau von Kräutern bewährt. Rund 20 verschiedene gibt es im Garten von Bergbohnenkraut bis zum Waldmeister. Der Waldmeister muß ein- oder zweimal im Frühjahr zur Bowle herhalten. Petersilie und Schnittlauch, Pimpinelle, Ysop, Dill, Thymian, Liebstöckel und Majaron werden fast das ganze Jahr über in der Küche als Salatkräuter und zur Soßenherstellung verwendet. So ist der Garten hauptsächlich ein Kräutergarten. Jedes Jahr im Hochsommer lockt das Bergbohnenkraut mit seinen weißen Blüten, Ysop und Salbei mit ihren blauen Blüten die Wildbienen und Schmetterlinge an. Dann wird der Garten zur gern besuchten Bienenweide und ist voll herumschwirrender, summender Insekten.